Infos zum Codec Lightning Strike

 

Geschichte vom Codec Lightning Strike

Der Codec wurde von der Firma VideoPartners Inc. (gekauft von Espre Solutions) geschrieben und Anfang des neuen Jahrtausends nach mehr als 10 jähriger Entwicklung veröffentlicht. Er wird hauptsächlich in den eigenen Videokonferenzprodukten von Espre Solutions angewendet.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Lightning Strike

Der Codec ist nach eigenen Aussagen WMV9 und MPEG4 klar überlegen. Er ist schnell und nicht so hardwarebelastend wie es z.B. WMV9 ist. Auch während der Wiedergabe des Videos werden 30% weniger Rechenkapazität verbraucht. Aufgrund seiner Codierung kann er kleinere Keyframes erstellen ohne dabei mehr Artefakte zu generieren. Der Codec kann so bei kleineren Dateigrößen gleichbleibende Bildqualität (im Vergleich zu WMV9 und MPEG4) sichern, oder bei größeren Dateigrößen auch eine wesentliche bessere Qualität erreichen.

Technische Daten zum Codec Lightning Strike

Lightning Strike ist ein Wavelet-basierter Codec. Je nach Einstellungen liefert der Codec akzeptable bis hervorragende Ergebnisse. Dies geht dementsprechend zu Lasten der Dateigröße. Lightning Strike kann, wie bereits erwähnt, problemlos mit WMV9- und MPEG4-codierten Filmen mithalten und sie sogar übertreffen.

Anwendungsgebiete des Codecs Lightning Strike

Die Hauptanwendung des Codecs liegt in der Videokonferenz per Internet. Er lässt sich jedoch auch problemlos mit sehr vielen gängigen Schnittprogrammen verarbeiten.

4CCs des Codecs Lightning Strike

LSVC, LSVM, LSVX

 

© 2011 Ralf Biebeler. Das Buch Video Codecs ist erschienen im Verlag Schiele & Schön in Berlin.