Infos zum Codec Dirac

 

Geschichte vom Codec Dirac

Dirac ist ein 2001 von der britischen BBC erdachter Open Source Codec. Er ist ein Experiment auf Wavelet Basis gewesen. Der Name rührt übrigens vom britischen Physiker Paul Dirac. Trotz aller Geschichten über die Namensfindung – der Name wurde einzig und allein genutzt, weil er gut klang. Dirac ist über das OpenSource Projekt Mozilla publiziert.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Dirac

Der Algorithmus, welcher bei Dirac verwendet wird kann bei einer beinahe 2-fachen Reduktion einer MPEG2 Bitrate und dennoch gleibleibender Qualität für High Definition Videos verwendet werden. Die Entwicklung jedoch ging weiter, um Dirac für Internetstreaming zu optimieren. Der Hintergedanke bei Dirac war, ihn so einfach wie möglich zu halten. Der Codec wurde mittlerweile so weit entwickelt, dass er auf neueren Standardrechnern in Echtzeit abspielbar ist. Mit Dirac kann man auch HD Videos auf High-End Rechnern abspielen.

Technische Daten zum Codec Dirac

Dirac basiert auf Wavelet. Der Codec arbeitet im planaren YUV-Farbraum. Qualitativ ist Dirac vergleichbar mit H.264- und WMV-Formaten. Er übertrifft nach eigenen Aussagen der Herstellerfirma MPEG2-codierte Filme um Längen.

Anwendungsgebiete des Codecs Dirac

Dirac ist vorrangig im Markt der Streamingcodecs angesiedelt. Er lässt zwar vielfältige Verwendungen zu, doch das Hauptaugenmerk seiner Arbeit liegt in der Verbreitung von Videos über das Internet oder über DVB etc.