Infos zum Codec Microsoft RLE

 

Geschichte vom Codec Microsoft RLE

Der Codec gehörte zu den ersten Video for Windows-Codecs und ist deshalb bereits sehr alt. Aus demselben Grund findet er heutzutage keine Verwendung mehr.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Microsoft RLE

Der Codec ist beschränkt auf 8-bit Farbtiefe (256 Farben), was ihn wiederum nicht interessant für eine umfassendere Anwendung macht. Er arbeitet, wie der Name schon sagt, nach dem RLE-Prinzip. Er eignet sich maximal für die Konvertierung alter Videoformate, wie z. B. FLI oder FLC, welche von sich aus ebenfalls mit 8-bit gearbeitet haben. Ansonsten ist der Codec nicht mehr relevant.

Technische Daten zum Codec Microsoft RLE

Der Codec ist beschränkt auf 8-bit Farbtiefe (256 Farben), was ihn wiederum nicht interessant für eine umfassendere Anwendung macht. Er arbeitet, wie der Name schon sagt, nach dem RLE-Prinzip.

Auszuwählen ist, ob man eine Farbpalette laden möchte oder die Farbpalette des jeweiligen Videos nutzen möchte. Hierbei führt der Codec beim Encoden zwei nacheinander ablaufende Prozesse aus: Zuerst analysiert er den kompletten Film und erstellt eine Farbpalette für 256 Farben, erst dann codiert er den Film.

Abgesehen von der Tatsache, dass Verläufe aufgrund der 256 Farben sowohl im Graustufen- als auch im Farbbereich nicht ansehnlich dargestellt werden, kann es vorkommen, dass ganze Farbreihen ausgelassen werden. Diese Farben werden dann ersetzt durch simples Grau. Ein Vorteil ist die Tatsache, dass es zu keinem Aliasing kommt.

Anwendungsgebiete des Codecs Microsoft RLE

Er eignet sich maximal für die Konvertierung alter Videoformate, wie z. B. FLI oder FLC, welche von sich aus ebenfalls mit 8-bit gearbeitet haben. Ansonsten ist der Codec nicht mehr relevant.

4CCs des Codecs Microsoft RLE

MRLE

Qualität des Codecs Microsoft RLE (in Schulnoten)

- Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 3 1 4
HD 3 2 5

 

© 2011 Ralf Biebeler. Das Buch Video Codecs ist erschienen im Verlag Schiele & Schön in Berlin.