Infos zu den Codecs BMP TGA TIF PNG

 

Geschichte der Code cs BMP, TGA, TIF, PNG

Im Laufe der Zeit war es unumgänglich, dass verschiedene Formate entwickelt wurden, mit denen sich Bilder darstellen lassen. Es existieren deshalb stark komprimierende Formate, wie z.B. JPEG, aber auch solche, die weniger oder gar nicht komprimieren. Während TGA (sprich „Targa“) noch zu den älteren Formaten gehört (seit 1984 existent), ist BMP (Bitmap) erst Mitte der 90er mit Windows 3.x und OS/2 Warp aufgekommen.

Grundsätzliche Informationen zu den Codecs BMP, TGA, TIF, PNG

In einem auf diese Art und Weise codierten Video wird jedes Einzelbild in voller, ver- lustfreier RGB-Auflösung abgespeichert. Dabei ist es egal, welche der eigentlich als Bildformate bekannten Kompressionen man verwendet. Die genannten Codecs werden am besten für das Speichern von Animationen verwendet. Für Macintosh Benutzer gibt es jedoch mit den Codecs Animation und ProRes4444 interessante Alternativen.

Technische Daten zu den Codecs BMP, TGA, TIF, PNG

In einem auf diese Art und Weise codierten Video wird jedes Einzelbild in voller verlustfreier RGB-Auflösung abgespeichert. Dabei ist es egal, welche der eigentlich als Bildformate bekannten Kompressionen man verwendet.

BMP, TIF und TGA sind relativ einstellungsarm, lediglich das PNG-Format bietet Einstellungsoptionen, die das technische Prinzip von PNG aufzeigen. Dabei wird von der Betrachtung des Einzelbildes eines Videos ausgegangen. Bevor es zu einer konkreten Kompression kommt, kann dem PNG-Format vermittelt werden, wie es das Bild zu handhaben hat:

None:     Es findet keine Vorfilterung statt und es wird mit den originalen Pixeldaten gearbeitet.

Sub:       Es werden die Differenzen zu den jeweils linken benachbarten Pixeln bearbeitet.

Up:        Es werden die Differenzen zu den jeweils darüber liegenden Pixeln bearbeitet.

Average: Die Differenz zum darüber liegenden und links benachbarten Pixel wird gebildet.

Paeth: Eine komplexe Pixelbetrachtung wird durchgeführt, bevor es zur Differenzbildung kommt.

Vielfach unterscheiden sich nebeneinander liegende Pixel nur sehr gering. Dies nutzt PNG in unterschiedlicher Art und Weise, um eine möglichst hohe Komprimierung bei gleich bleibender Qualität zu erreichen. Bei allen Codecs ist für gewöhnlich die Anzahl der Farben einstellbar (monochrom bis 24 bit). Alle Codecs, bis auf BMP, können auch "Über 16,77 Millionen Farben" speichern. Damit ist das Abspeichern eines Alphakanals gemeint. Das BMP-Format lässt keinerlei Artefakte, Aliasing, Rauschen o. ä. erkennen. Es arbeitet visuell absolut verlustfrei. Genauso verhält es sich bei TIF, TGA und PNG, wobei PNG rechenintensiver ist als die drei übrigen Formate.

Anwendungsgebiete der Codecs BMP, TGA, TIF, PNG

Die genannten Codecs werden am besten für das Speichern von Animationen verwendet. Für Macintosh-Benutzer gibt es jedoch mit den Codecs Animation und ProRes4444 interessante Alternativen.

4CCs der Codecs BMP, TGA, TIF, PNG (Auszug)

PNG1, MTGA, TGA, WRLE, MPNG, PNG, TIFF

Qualität der Codecs BMP, TGA, TIF, PNG (in Schulnoten)

TIF - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 1 2 6
HD 1 4 6

 

PNG  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 1 2 6
HD 1 5 6

 

BMP  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 1 1 6
HD 1 3 6

 

TGA  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 1 2 6
HD 1 4 6