Infos zum Codec Quicktime RLE

 

Geschichte vom Codec Quicktime RLE

Über die Geschichte vom QuickTime RLE liegen keine gesicherten Informationen vor. Es ist jedoch stark anzunehmen, dass der Codec Ende der 90er Jahre entwickelt wurde, als die Ansprüche an verlustfreie Codecs immer größer wurden. Der Codec stammt von Apple und ist mit dem Animationscodec nahezu identisch.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Quicktime RLE

QuickTime RLE ist konzipiert für Animationen. Dabei geht es jedoch hauptsächlich darum, unkomprimierte RGB-Videos in Echtzeit abspielen zu können, ohne spezielle Hardware einsetzen zu müssen. Der Codec ist dennoch sehr rechenintensiv. Quicktime RLE arbeitet mit 1, 2, 4, 8, 16, 24 und 32 bit.

Technische Daten zum Codec Quicktime RLE

Wie der Name schon sagt, arbeitet der Codec mittels RLE (Run Length Encoding). Bei geringster Qualität arbeitet der Codec mit einer Datenrate von 12 Mbit/s, bei höchster Qualität mit 50 Mbit/s.

Beim RLE-Codec gibt es bis auf die Regulierung der Farbtiefe sowie den Qualitätsregler keine weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Bei höchster Qualität codiert der Codec absolut verlustfrei. Es treten keine sichtbaren Probleme auf.

Anwendungsgebiete des Codecs Quicktime RLE

Der Codec eignet sich hauptsächlich zur Codierung von Animationen oder anderem RGB-Material. Er arbeitet jedoch auch problemlos mit jedem anderen Videomaterial. Der einzige Nachteil sind die sehr großen Dateien. Der Codec eignet sich deshalb nicht zum Archivieren.

4CCs des Codecs Quicktime RLE

rle

Qualität des Codecs Quicktime RLE (in Schulnoten)

  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 1 2 6
HD 1 2 6