Infos zum Codec Apple Video

 

Geschichte vom Codec Apple Video

Der Codec wurde entwickelt, um trotz schnellen Codierens und Decodierens eine annehmbare Bildqualität zu erhalten. Er kam noch vor Cinepak auf den Markt und ist deshalb heutzutage nicht mehr relevant. Der Codec wird seit Quicktime 10 nicht mehr nativ mit ausgeliefert und muss, wenn benötigt, separat installiert werden.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Apple Video

Interessant ist die Alternativbezeichnung des Codecs: Er wird auch Apple RPZA oder einfach nur „Roadpizza“ genannt.

Technische Daten zum Codec Apple Video

Apple Video arbeitet mit 15 bit im RGB555-Farbraum. Codieren Sie eine Stunde SD Videomaterial mit Apple Video, so müssen Sie in etwa mit einer Dateigröße von 3,4 GB rechnen. Sie können nicht in die Codeceinstellungen eingreifen. Während Apple Video Farbverläufe noch einigermaßen respektabel codieren kann, versagt er bei Graustufen völlig. Dort stellt er eine sehr starke Abstufung in den einzelnen Grautönen dar. Es kommt zu sehr stark ausgeprägten Artefakten. Feine Farbunterschiede gehen beim Codieren verloren, was mitunter zu einem sehr flächig erscheinendem Bild führt. Positiv sei jedoch vermerkt, dass kein Aliasing auftritt.

Anwendungsgebiete des Codecs Apple Video

Apple Video eignet sich auf Grund der resultierenden Dateigröße nicht für das Internet, sondern lediglich für Anwendungen auf CDs oder DVDs. Der Codec läuft auch auf schlechter ausgestatteten Computern noch flüssig, was ihn für eine Vielzahl an Prozessoren (gerade älteren) interessant macht. Der Codec empfiehlt sich maximal bei kleinen Auflösungen des Ausgangsmaterials, wobei es heutzutage deutlich besser Codecs gibt. Er eignet sich nicht zum Archivieren von Videomaterial.

4CCs des Codecs Apple Video

rpza

Qualität des Codecs Animation (in Schulnoten)

  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 5 2 4