Infos zum Codec Theora

 

Geschichte vom Codec Theora

Theora entstammt ursprünglich dem Hause On2, denn er basiert auf dem On2 VP3.2 Videocodec. Er wurde im Juni 2003 zum ersten Mal veröffentlicht. Theora ist jedoch nach wie vor in einer Entwicklungsphase (Stand Januar 2011), weshalb noch nicht ganz absehbar ist, wie er sich behaupten kann.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Theora

Theora wird im Ogg Media Containerformat verarbeitet und dient als direkte Open Source Konkurrenz zu kommerziellen Microsoft und Apple Formaten wie WMV9 oder MPEG4. Vergleicht man die Bildqualität mit dem Kompressionsfaktor, so kann Theora mindestens mithalten, wenn nicht sogar an einigen Stellen noch besser sein.

Technische Daten zum Codec Theora

Theora arbeitet mit einer Block-basierten Motion Compensation und gleichzeitiger DCT. Die Bitraten lassen sich variabel einstellen. Der Codec unterstützt 4:2:0-, 4:2:2- und 4:4:4-Subsampling. Theora arbeitet entweder mit I-Frames-only oder mit I- und P-Frames. B-Frames treten im Codec nicht auf.

Die Qualität von Theora ist im Verhältnis zur Dateigröße sehr gut. Sowohl Graustufen- als auch Farbverläufe werden beinahe stufenfrei wiedergegeben. Es kommt lediglich vereinzelt zu kaum sichtbaren Blockartefakten bei schnellen Bewegungen. An einigen Stellen sind leichte Unschärfen zu beobachten.

Anwendungsgebiete des Codecs Theora

Theora ist ein Internetcodec und hauptsächlich im Streamingbereich anzutreffen.

Qualität des Codecs Theora (in Schulnoten)

  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 2 1 2
HD 2 1 2