Infos zum Codec Matroska

 

Geschichte vom Codec Matroska

Das OpenSource Projekt wurde im Jahre 2002 ins Leben gerufen. Wie bei vielen anderen OpenSource Projekten auch verfolgen die Matroska Entwickler das Ziel, DAS plattformunabhängige Videoformat zu schaffen. Es existieren sogar bereits erste Hardwareplayer, die Matroska Medien abspielen können.

Grundsätzliche Informationen zum Codec Matroska

Matroska Medien haben die Dateiendung *.mkv. Dies fungiert, genau wie Quicktime und AVI als Container für verschiedene Codecs. In *.mkv Dateien befindet sich nicht nur Videomaterial, sondern gleich Features wie Menüstrukturen, auswählbare Untertitel, Kapitel, etc. Dies macht ein einziges Videoformat sehr interessant für den IPTV und Streamingmarkt.

Technische Daten zum Codec Matroska

Matroska schaffte den Sprung in Sachen Kompatibilitätsverbesserung wesentlich schneller und effektiver als manch andere Container. Es ist zum Beispiel möglich, H.263-codierte Videos mit AC3 Sound zu vereinen. In QuickTime wäre dies undenkbar. Matroska basiert auf EBML, was wiederum eine binäre Variante von XML ist. Dieser Fakt erlaubt die ständige Erweiterung des Matroska-Formats, ohne dabei an Kompatibilität zu älteren Matroska-Playern und -Geräten einzubüßen.

Matroska-Videos liefern eine hervorragende Qualität bei sehr geringer Dateigröße. Bei sehr schnellen Bewegungen kommt es zu Blockartefakten. An Kanten is eine leichte Unschärfe zu beobachten. Sonst arbeitet Matroska jedoch sowohl bei Farb- als auch bei Graustufenverläufen ausgesprochen gut.

Anwendungsgebiete des Codecs Matroska

Aufgrund seiner zusätzlichen Optionen ist Matroska sehr interessant für den IPTV- sowie den generellen Video-on-Demand- und Streaming-Markt.

Qualität des Codecs Matroska (in Schulnoten)

  - Qualität - - Codiergeschwindigkeit - - Dateigröße -
SD 2 3 2